Dienstag, 1. August 2017

Wer bin ich & wenn ja, wieviele...? Gedanken zum Bloggen.

Dieser Blog existiert bereits seit August 2012... das sind sage und schreibe: 5 Jahre! Mein letzter Blogpost ging vor ziemlich genau 2 1/2 Jahren online. Eine verdammt lange Zeit. Zumindest "auf dem Papier". Denn in meinem Kopf, fühlt es sich überhaupt nicht lange an.

Ich habe mir in den letzten Wochen oft die Frage gestellt, ob ich diese Plattform wieder nutzen soll. Denn mal ganz ehrlich: Im Zeitalter von Instagram - braucht man da überhaupt noch einen Blog?
Bloggen - ist das etwas schon ein "Relikt" aus alten Tagen? Und dabei reden wir jetzt von 3 Jahren oder so.
In Zeiten in denen es einfach ist, ein quadratisches Bildchen mit einem 3-Zeiler und ein paar wortgewandten Hashtags hochzuladen, kann ein Blog mit Texten und Bildern und Inhalten und Content fast ein bisschen altbacken erscheinen. Ich sage das bewusst ein bisschen überspitzt. Immerhin kennen wir viele große Insta-Profile mit einer riesigen Reichweite, die sehr guten Content liefern, ohne auf einen Blog zurückzugreifen.

Bloggen - das war zu meiner Zeit - meine Güte, ich höre mich an wie meine Oma - irgendwie das einzige "Medium", die einzige Plattform, um sein Genähtes, die Gedanken, Rezepte oder sonst was mit anderen zu teilen. Facebook, okay... das war "damals" schon ein Must-Have. Wobei, sind wir mal ehrlich, Facebook ist heutzutage auch nicht mehr das was es einmal war. Oder wie seht ihr das?

Und wenn ich mir so ansehe, was ich damals so verbloggt habe, muss ich teilweise schon schmunzeln. Trotzdem - ich habe nichts gelöscht. Ich finde es schön, die Entwicklung zu sehen. Die Veränderung. Denn meine Vergangenheit kann ich ja schließlich auch nicht einfach ausradieren, wenn sie mir nicht mehr so gut gefällt oder farblich nicht mehr ins Bild passt. Deswegen darf ruhig alles so bleiben wie es ist. Klar, alles ein bisschen aufgehübscht - also so wie ich es eben heute mag. Ich habe mich ja schließlich auch weiterentwickelt. Vor 2 1/2 - 5 Jahren drehte sich hier alles ums Nähen und Backen, um meine Schwangerschaft. Heute eben genau diese 2 1/2 Jahre später, gibt es andere Themen, die mich bewegen. Weg vom Selbermachen - ist Sport, Fitness und Laufen meine Leidenschaft geworden. Nicht zu vergessen, mein neues Projekt. Meine eigenen Designs auf Textil. Gedruckte Gedanken. Ein kleiner Traum.


Kommen wir aber zurück zu meiner eigentlichen Frage "Braucht man heute noch einen Blog?" und dazu kann ich jetzt gerade ganz klar für mich sagen: JA.

Es brennt mir unter den Nägeln, meinen Halbmarathon in Salzburg wörtlich zu verarbeiten. Meine Erfahrungen zu teilen. Auf eure ganzen Fragen zu antworten. Gerade zum Thema "Wie beginnt man mit dem Laufen.". Da reichen mir keine 180 Zeichen oder wie viele das unter einem Instagram Foto auch immer sein mögen. Ich möchte schöne Outfits mit euch teilen - über Fashion philosophieren - meinen Gedanken einen Platz geben. Und wo kann ich das besser, als auf meinem Blog? Eben.

Deswegen kann ich die Frage "Wer bin ich & wenn ja, wieviele...?" gerade so eindeutig beantworten wie sehr lange nicht mehr. Ich habe mich weiterentwickelt. Und mein Blog wird diesen Weg jetzt mit gehen. Wie viele? Damit meine ich eigentlich die Anzahl der Themen. Oft denke ich, zu viele. Habe ich zu viele Themen, die ich aufgreife. Mama. Fashion. Fitness.



Aber wisst ihr - ganz ehrlich - ich könnte keines weglassen. Ich bin Mama. Ich liebe es. Aber zu mir gehört einfach viel mehr. Und ich gehe nun mal nicht vollends darin auf, euch täglich von den ausgefallenen Zähnen meiner Kinder zu erzählen. Das wäre nicht ich. Ich bin gerne Frau. Ich ziehe mich gerne schön an. Und das zeige ich auch gern. Ich bin so glücklich über die tollen Fotos, die ich euch hier zeigen kann. Das ist genau mein Stil. Von der Haarspitze bis zur Fußsohle. Verspielt. Mädchenhaft. Schick. Das bin einfach ich. Ja, und zum Thema Fitness muss ich nicht mehr viel sagen. Es ist ein wunderbarer Ausgleich. Ich konnte daraus so viel Kraft, Energie und Willenskraft schöpfen. Und auch da, möchte ich euch mitreißen, euch weiterhin Spaß am Sport zeigen und näher bringen. Ich glaube, ich bin das besten Beispiel dafür, wie man eine 180 Grad Wendung in Sachen Sport machen kann. Aber dazu irgendwann mal mehr.




Die tollen Fotos hat die liebe Velia von mir gemacht - ich freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit.
Ich danke euch, dass ihr meinen ersten Blogpost nach so langer Zeit gelesen habt und freue mich auf euer Feedback!

Habt es schön!
Stefanie

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