Montag, 31. Dezember 2012

Baileys-Kugeln

Huhu, ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013!
Zum Beschluss hab ich hier noch ein gaaanz leckeres Rezept für euch. Es gibt heute Baileys-Kugeln. Die sind wirklich super leicht zu machen und nach meinen Fehlversuchen in Sachen Weihnachtsbäckerei ein Erfolgsgarant.



Einkaufsliste:

100g Löffelbiskuit
70ml Baileys
50g weiche Butter
200g weiße Kuvertüre
Puderzucker


Zuerst die Löffelbiskuits mit einer Küchenmaschine fein zerbröseln. Die Brösel anschließend mit dem Likör und der weichen Butter verkneten. Jetzt die Kuvertüre im Wasserbad bei kleiner Hitze schmelzen und unter die Bröselmasse rühren. Die Masse jetzt etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Dann daraus kleine Kugeln gleich große Kugeln rollen und wieder 1 Stunde kühlen. Ich habe im Anschluss noch etwas Puderzucker darüber gesiebt. Ganz einfach und ganz lecker. Der Likör kann selbstverständlich auch durch etwas alkoholfreies wie Kaffee ersetzt werden.

Bis nächstes Jahr!

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Giotto Bomben

Für meine Oma - die heute Geburtstag hat - wollte ich gerne eine Kleinigkeit backen. Vor längerem bin ich schon auf dieses Rezept (hier) gestoßen und heute hab ich mich dann ans Werk gemacht. Ich muss an dieser Stelle den Blog zitieren von dem ich das tolle Rezept gemopst habe: Es ist echt ein Bomben-Rezept. :-D Saulecker! Aber Nuss sollte man schon sehr gerne mögen.



 
Einkaufsliste für 6 Bomben:

70g Margarine
70g Zucker
1 Ei
120g Mehl
2 gehäufte EL gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
100ml Milch

200ml gekühlte Schlagsahne
2 TL Zucker
1 Päckchen Sahnesteif
2 Stangen Giotto
70g gehackte Haselnüsse

Den Backofen auf 180°C, Ober-/Unterhitze, vorheizen.
Margarine und Zucker verquirlen. Das Ei hinzufügen und weiter rühren. Mehl, Haselnüsse, Backpulver und Salz Löffel für Löffel hinzugeben, dabei stets weiter rühren. Milch hinzugeben und noch eine Weile mixen bis ein schöner, glatter Teig entstanden ist.
Den Teig jetzt in die Muffinförmchen geben. Der Teig reicht für 6 Bomben.
Die Muffins ca. 15-20 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig schon gar ist. Wenn noch Teig am Stäbchen klebt, weiter backen.
Gehackte Haselnusskerne kurz anrösten bis sie leicht gebräunt sind. Dann abkühlen lassen.
Giottokugeln in einer kleinen Schüssel zerdrücken. Die Schlagsahne mit Sahnesteif und Zucker aufschlagen. Die Sahne mit den Giottobrei vorsichtig vermengen.
Mit einem Messer die abgekühlten Küchlein mit der Giotto-Sahne bestreichen. Die gehackten Haselnüsse in einen Teller geben und die Muffins verkehrtherum darin wälzen.

Sonntag, 18. November 2012

Marmormuffins

Anlässlich einer Geburtstagsfeier gibt es heute das Rezept für die tollen Marmormuffins.
Ich liebe sie! Schön fluffig und sie gehen toll auf.





Einkaufsliste:

280g Mehl
200g Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
3 TL Backpulver
Prise Salz
2 große Eier
250ml Milch
6 EL Sonnenblumenöl
1 Röhrchen Buttervanillearoma
3-4 EL Back-Kakao

300g Frischkäse
1 TL Puderzucker
1 TL Kakao
Vollmilchschokolade

Den Backofen auf 200°C, Ober-/Unterhitze, vorheizen.
Mehl, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel vermengen und den Zucker, sowie Vanillezucker dazu geben. Die Eier, Milch, Öl und Buttervanillearoma in eine Rührschüssel geben und verquirlen.
Danach beide Teig-Teile zusammen geben und kurz durchrühren. Die Hälfte des Teiges in die Förmchen füllen und den restlichen Teig mit Kakao einfärben. Diesen dann ebenfalls in die Förmchen verteilen. Jetzt mit einem Holzspieß oder einer Gabel einmal kurz verrühren, damit ein Marmormuster entsteht. Die Muffins 20 Minuten im Ofen backen.

Für die Füllung den Frischkäse mit Puderzucker und Kakao verrühren. Die Vollmilchschokolade in kleine Stücke zerbrechen. Ich habe dafür einen Weihnachtsmann verwendet, da ist die Schokolade sowieso schon sehr dünn. Die Schokolade mit der Frischkäsemasse vermengen. Den Deckel der Muffins jetzt mit einem scharfen Messer aufschneiden, Masse darauf geben, Deckel wieder aufsetzen und fertig.

Die Marmormuffins und die Füllung sind glutenfrei und ohne Laktose hergestellt.

Samstag, 13. Oktober 2012

Kuscheliges Rosa-Braun-Punkte-Set

Die Tage werden immer kälter und vor allem am Morgen ist es schon verdammt frisch draußen. Deswegen hab ich mich heute an ein kuscheliges Set aus Mütze und Loop gesetzt. Der gepunktete Stoff ist Fleece und der rosa Stoff ist Jersey. Das war meine erste Mütze und ich finde sie ist gar nicht so schlecht geworden. So langsam traue ich mich auch an größere und schwierigere Sachen heran.



Dienstag, 18. September 2012

Flower Power im Herbst

Ich hab diesen Stoff gesehen und mich sofort verliebt. Eigentlich ist er ja eher was für den Frühling - wobei ein bisschen Flower Power im Herbst kann ja auch nicht schaden. Der Flower Stoff ist aus Baumwolle und als zweiten Stoff hab ich noch einen rosanen Jersey dazu genommen. Meine erste Applikation sollte dabei auch gleich entstehen. Und so sieht es dann am Ende aus. Uns gefällt´s. :-)



Donnerstag, 13. September 2012

Mein erstes genähtes Kleidungsstück: Strickjacke

Endlich bin ich fertig und kann ihn euch zeigen. Mein 1. Kleidungsstück sozusagen.
Eine Strickjacke oder auch Shrug.



Die Stoffwahl war ganz einfach, denn er trägt zufällig den Namen meiner Tochter. :-) Da kam natürlich nichts anderes mehr in Frage für meinen ersten Shrug.

So, das ist er:





Freitag, 31. August 2012

Buchtipp: Muttergefühle. Gesamtausgabe.

Wie in meinem Post-Titel schon erkennbar, es geht um dieses wunderbare Buch:




Das Buch ist einfach nur verdammt ehrlich, verdammt witzig, und verdammt wahr. Ich habe mich quasi in jedem zweiten Satz wiedergefunden und total verstanden gefühlt. Gerade wenn man als Mami auch mal an sich zweifelt oder denkt man ist vielleicht nicht ganz normal schenkt einem die Autorin auf eine witzige, aber nicht dümmliche Art und Weise die Sicherheit, dass absolut alles in Ordnung ist, wenn es auch manchmal nicht in Ordnung ist.

Aufmerksam geworden bin ich durch Zufall. Ich war mal wieder bei amazon am Stöbern und das Buch wurde mir auf meiner Start- und Empfehlungsseite vorgeschlagen. Woher die das immer wissen. ;-) Jedenfalls hab ich geklickt, gelesen und sofort gekauft.

Ich finde schon äußerlich ist das Buch ein Hingucker. Der matt-schwarze Einband und die pinken Aufdrucke passen perfekt zum modernern Schreibstil der Autorin. Und als Gimmick gibt es Postkarten mit Titeln wie „Abstillen is not a crime!“.

Aufgebaut ist das Buch in verschiedenen Themen:

Der Anfang: Die erste Zeit mit Kind
Jetzt neu: Ich als Mutter
Der Alltag
Die Familie
Der Rest der Welt
Der Muttermythos & die Schuldgefühle
Gesundheit & Entwicklung
Die Kindererziehung
Die Partnerschaft
Die Gleichberechtigung
Das Ende: Die ersten zwei Jahre sind vorbei

In jedem Kapitel gibt es noch mal Unterkapitel und was ich auch ganz nett fand, waren die einfachen Tipps mit denen die Autorin aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz berichtet hat. Am Ende eines jeden Unterkapitels gab es immer einen kurzen Text mit „Das mache ich, wenn…“. Sie erzählt keine ach so schlauen Ratschläge, sondern gibt einfach weiter was sie als hilfreich empfunden hat ohne bevormundend zu wirken.

Das Buch scheut sich nicht vor Fragen wie „Was hat dieses Kind aus mir gemacht?“ oder Aussagen a la „Ich will mein altes Leben zurück!“.

Besonders in Erinnerung ist mir ein Kapitel geblieben bei dem es um die wahnwitzige Vorstellung von Nicht-Müttern und Nicht-Vätern geht, frischgebackene Mamis würden sowieso die meiste Zeit bei Kaffee und Kuchen sitzen, plaudern, tratschen und sich einen Lenz machen. Wobei selbst Mütter und Väter haben manchmal diese Vorstellung. Sie erzählt eine Anekdote bei der sie an einem Nachmittag mit ihrem Sohn eine Freundin besucht. Das Einzige was die beiden Freundinnen an diesem Nachmittag austauschen ist ein „Hallo, wie geht´s dir?“ und ein „Tschüss – war ja nett heute.“. Dazwischen ein paar kurze Sätze mit kurzen Antworten und das war dann auch schon der Nachmittag. Denn wenn ihr Sohn gerade nicht geschrien hat, dann hat eben der Sohn der Freundin eine Unterhaltung unmöglich gemacht. Auch hier ein kurzes Zitat:
(…) Von Freunden höre ich häufig so etwas wie „Ja ja, dein Leben möchte ich haben. Den ganzen Tag rum sitzen, über die Kinder reden und Kaffee trinken.“ Wenn sie nur einen Tag mit mir tauschen würden, wüssten sie, dass wir Mütter eigentlich nie zusammensitzen, weil immer mindestens eine ihrem Kind hinterherrennt, dass wir keinen Kaffee trinken, sondern ihm sehnsüchtig beim Kaltwerden zugucken, und dass wir nicht ÜBER die Kinder reden, sondern fast ausschließlich MIT ihnen. (…) Das ist frustrierend, weil ich mich nicht gern ausschließlich über die Dinge unterhalte, die bequem in die Pause von Finger-in-die-Steckdose-Stecken und Keksmatsch-in-die-Parkettritzen-Schmieren passen. Von diesen ewigen Unterbrechungen ist sogar mein Gehirn genervt. An manchen Tagen hasse ich diese Situationen wie die Pest und fühle mich gefangen in dieser Welt aus Dinkelstangen und Windelgrößen. Dann denke ich, dass Muttersein ein langweiliger, total hohler Job ist. Dass mein Gehirn nur noch da ist, damit es beim Sprechen im Kopf nicht so hallt. (…)

In einem anderen Kapitel ging es um den Unmut, keinen Satz beenden zu können. An dieser Stelle möchte ich kurz zitieren:
(…) Erst war es die Schwangerendemenz. Meine Sätze hörten sehr weit vor dem Punkt auf, und meine Gedanken waren meistens nur ein wirres Gefasel von diffusen, unverständlichen Wortfetzen. In manchen Gesprächen mit dem Mann konnte ich mich schon bei seiner Antwort nicht mehr an meine Frage erinnern. Als das Kind dann auf der Welt war, ging meine Hinverweichung weiter. Es hielt mich von Gedanken und Gesprächen ab, indem es zum Beispiel kotzte, wegrollte, haute, Euros aß, sich klemmte oder auch einfach nur verdächtig still war. Seit seiner Geburt habe ich mehr Sätze abgebrochen als zu Ende geführt. (…)

Ich möchte auch gar nicht weiter über die einzelnen Kapitel schreiben. Nur so viel: Sie greift viele andere Themen auf wie „den Fluch die Zeit rumzukriegen“, „die Selbstvorwürfe keine perfekte Mutter zu sein“ und „die Unsicherheit, weil jeder Ratgeber einen anderen Rat gibt“. Es ist für jeden was dabei und natürlich gibt es auch zwei oder drei Kapitel, die für mich nicht so interessant waren und die ich mehr überflogen als gelesen habe. Aber im Gesamten ist das Buch ein Knaller. Selbst meine Mama, bei der diese Zeit schon „ein paar Jährchen“ ;-) her ist hat dieses Buch in zwei Tagen mit viel Spaß und Kopfnicken gelesen.

So, jetzt muss ich mich wieder dem wahren Leben widmen. Dem Mama-Sein. Was ich erst lernen musste, aber schließlich über alles liebe.

Wenn ich eure Leselust geweckt habe, dann ganz bequem hier entlang: Muttergefühle

Sonntag, 26. August 2012

Baby Luu Loop

Heute Mittag hatte ich endlich Zeit den Loop für meine Kleine fertig zu machen. War ein ganz schöner Act, denn eigentlich war er ja schon fertig. Nur ohne Modell musste ich die Größe schätzen. Leider -ver-schätzt. Aber jetzt passt er wie angegossen.

I proudly present... mein erster Baby Luu Loop. :-) Außen Baumwolle. Innen Jersey.


Mittwoch, 22. August 2012

Aller Anfang ist schwer: Ich nähe jetzt!

Da ist er!!!! Mein erster Loop!!!
Ich habe ihn überraschenderweise ohne größere Hindernisse hinbekommen. Gebraucht habe ich aber stolze 1 1/2 Stunden. Der blaue Innenstoff ist aus Jersey. Und der Grüne ist ein Tilda Stoff aus Baumwolle.


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...